8 Fragen an Priska Jansen

Priska Jansen

Priska Jansen arbeitet seit über zehn Jahren im Familienbetrieb der Jansen AG mit. Ihr Grossvater hat das Unternehmen 1923 gegründet und inzwischen sind Christoph Jansen und Priska Jansen in der dritten Generation aktiv in der Leitung. Ihre Aufgaben in der Geschäftsleitung nehmen sie einerseits gemeinsam mit Riccardo Schellenberg und Urs Neuhauser wahr, andererseits dürfen die zwei das Unternehmen auch im Verwaltungsrat zusammen mit Vater Peter Jansen und den beiden Onkeln mitgestalten.

Das zweite wichtige Bein von Frau Jansen ist ihre Familie. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Vier Fragen zur Person

  1. Was machen Sie nach dem Aufstehen als Erstes?
    Zuerst geniesse ich eine warme Dusche, wecke die Kinder und finde es schön, mit ihnen gemeinsam am Frühstückstisch den Tag zu beginnen.
  2. Wer oder was inspiriert Sie? Und wieso?
    Das sind sicher mein Mann, meine Kinder und meine Eltern, welche mir sehr viel Energie geben, mich motivieren und meinen Weg und meine Ansichten immer wieder kritisch hinterfragen. Zudem hilft mir mein Glaube mit der Zuversicht, dass jemand mit einer unendlich grossen Liebe auf uns alle aufpasst und nur das Beste für uns will.
  3. Was war mit 10 Jahren Ihr Traumberuf?
    Da gab es je nach Situation ganz verschiedene, abhängig davon, mit was ich mich gerade beschäftigte oder welche Personen ich kennenlernte. Ich war meistens schnell für etwas zu begeistern und mein Interesse konnte so produktiv geweckt werden. Es machte mir Spass, anderen etwas zu zeigen, beizubringen oder etwas zu präsentieren und genauer auseinanderzunehmen, um es zu verstehen. Auf jeden Fall wusste ich immer, dass ich mit Menschen zusammenarbeiten und in einem Team etwas bewegen will. Ich bin kein Einzelgänger – auf die berühmte einsame Insel könnte ich dabei haben, was ich wollte, ohne Menschen um mich herum würde ich verkümmern.
  4. Was würden Sie gerne einmal tun, dass Sie bisher nicht getan haben?
    Mein Ziel ist es immer noch, die Lastwagenprüfung zu machen. Es schwebt mir schon seit Jahren vor, 40 Tonnen unserer vortrefflichen Produkte selber zum Kunden zu chauffieren. Bis jetzt gab es immer wieder Gründe, dies zu verschieben, aber in naher Zukunft sollte es klappen.

Vier Fragen zur St.Galler Kantonalbank

  1. Wie würden Sie die St.Galler Kantonalbank mit 3 Begriffen charakterisieren?
    - Nahe an der Bevölkerung
    - Unkompliziert
    - Vertrauensvoll
  2. Die St. Galler Kantonalbank ist ein traditionsreiches Unternehmen. Was bedeutet Ihnen Tradition?
    Tradition ist für mich ein sehr wichtiger Wert. Wir befinden uns in einer sehr schnelllebigen Zeit. Vor allem auch im Unternehmen ist man täglich gefordert, mit dieser Geschwindigkeit mithalten zu können. Es ist eine wichtige Herausforderung, dass sich Tradition und Wandel stets die Waage halten. Wir müssen innovativ sein, uns anpassen und verändern können, aber wir dürfen nie unsere Werte dabei vergessen.
  3. Was ist Ihre Erwartung an die St.Galler Kantonalbank?
    Dass sie das Vertrauen ihrer Kunden nicht missbraucht. Dass sie ebenfalls an ihren Wertvorstellungen festhält und sich nicht rein gewinnorientiert auf unethische Risiken einlässt. Einer Bank vertraut man nicht «nur» sein Geld an, sondern in einem gewissen Masse seine eigene Geschichte und Zukunft. Darum ist es so wichtig, dass vertrauensvolle Personen dort ehrlich und transparent arbeiten.
  4. Welchen Finanztipp möchten Sie unseren Leserinnen auf den Weg geben?
    Ich gebe prinzipiell anderen Personen keine Finanztipps. Für das sind genau die Berater der St.Galler Kantonalbank da, welche auf diesem Gebiet Profis sind. Sicher ist es immer gut, auf sein eigenes Bauchgefühl zu hören und nur Vorschläge «mitzumachen»“, die man nachvollziehen und hinter denen man stehen kann.