8 Fragen an Claudia Gietz Viehweger

Claudia Gietz Viehweger

Claudia Gietz Viehweger ist seit 2001 in der Geschäftsleitung und Delegierte des Verwaltungsrates der Gietz AG. Sie trat 1998 als Vertreterin der fünften Generation ins Familienunternehmen in Gossau ein. Die 1892 in Zürich-Oerlikon gegründete Firma Gietz beschäftigt rund 80 Mitarbeitende und ist eine der weltweit führenden Anbieter von Maschinen für die Druckveredelung und Druckweiterverarbeitung.

Nach dem Abschluss als lic. oec. HSG an der Universität St. Gallen 1991 war sie bei der Zürcher Kantonalbank in verschiedenen Funktionen tätig, u.a. im Bereich Hypothekarfinanzierungen und Kreditmanagement sowie in der Marktforschung. Claudia Gietz Viehweger ist 1966 in St. Gallen geboren, verheiratet und wohnt in Herisau. Eines ihrer Hobbies ist das Alphornspiel.

Vier Fragen zur Person

  1. Was machen Sie nach dem Aufstehen als Erstes?
    Die Kaffeemaschine anstellen und zusammen mit meinem Mann bei Kaffee und Müesli den bevorstehenden Tag besprechen.
  2. Wer oder was inspiriert Sie? Und wieso?
    Dies sind Personen, welche über eine grosse innerer Zufriedenheit, unabhängig vom umgebenden Besitz, verfügen. Für mich stellt dies das Resultat u.a. aus Einstellung, persönlicher Entwicklung und innerer Ruhe dar. Daran zu arbeiten ist ein dauernder Prozess.
  3. Was war mit 10 Jahren Ihr Traumberuf?
    Tennisprofi. Tennis war in unserer Familie neben Skifahren Sport Nummer 1 und wir verbrachten sehr viel Zeit auf und neben dem Sand. So wurden wir langsam ans Tennis ran geführt. Da es in meinem Jahrgang nicht allzu viel Konkurrenz gab, konnte ich dann auf Ostschweizerischem Niveau einige kleine Erfolge erzielen. Sehr schnell war aber klar, dass mein Talent doch nicht so gross war, um ernsthaft mit Tennis den Lebensunterhalt bestreiten zu können. So habe ich mich weiter auf die schulische Laufbahn konzentriert, konnte es dann aber nicht ganz sein lassen und habe neben meinem Studium während über fünf Jahren regelmässig Tennisunterricht erteilt.
  4. Was würden Sie gerne einmal tun, dass Sie bisher nicht getan haben?
    Entspannt die gesamte Naturtonleiter auf dem Alphorn spielen können und alle Stücke auswendig beherrschen, sodass Spielen und Zuhören ein richtiger Genuss sind.

Vier Fragen zur St.Galler Kantonalbank

  1. Wie würden Sie die St.Galler Kantonalbank mit 3 Begriffen charakterisieren?
    - Meine erste Bank
    - Ein Stück Ostschweiz
    - Vertrauensvoll und seriös
  2. Die St. Galler Kantonalbank ist ein traditionsreiches Unternehmen. Was bedeutet Ihnen Tradition?
    Sehr viel! So arbeite ich als 5. Generation in unserer Firma. Tradition ist ein Wert, dem, wenn es die Rahmenbedingungen zulassen, in unserer schnelllebigen Zeit als etwas Beständigem unbedingt Sorge getragen werden sollte.
  3. Was ist Ihre Erwartung an die St.Galler Kantonalbank?
    Ostschweizer Bank mit Bodenhaftung, die sich durch seriöse Geschäfte auszeichnet und nicht von übermässigem Renditehunger fehlleiten lässt.
  4. Welchen Finanztipp möchten Sie unseren Leserinnen auf den Weg geben?
    Das ist sehr individuell und hier möchte ich keinen konkreten Tipp abgeben. Jeder muss für sich wissen, wie viel Risiko er bei einer Anlage eingehen möchte. Diese Abwägung zusammen mit den Profis der St. Galler Kantonalbank bestimmt letztlich massgeblich die Höhe der Rendite. Risiko und Rendite sind zwei gegensätzliche Grössen, die vor dem Abschluss einer Finanzanlage unbedingt sorgfältig vertieft und für beide Seiten verständlich abgeklärt werden müssen.